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Hubschrauber oder Drohne – Tipps für die Kaufentscheidung

Vier Rotoren oder doch nur einer?

Wer sich für ferngesteuerte Drohnen oder Hubschrauber interessiert, steht vor einer wichtigen Kaufentscheidung. Sowohl der Multicopter (Drohne) als auch der klassische Hubschrauber haben verschiedene Stärken und Schwächen. Wir wollen rausfinden, was am besten zu Dir passt. Wie bei jedem Hobby steht ganz klar der Spaß im Vordergrund. Und wie jedes andere Hobby auch kosten sowohl Hubschauber als auch Multicopter eine Menge Geld. Blöd ist es, wenn Du den Quirl nach zwei Wochen wieder in die Kleinanzeigen zum Verkauf stellst, weil er nicht Dein Ding ist.

Du musst also rausfinden, was von beidem Du selbst „am Schönsten“ findest. Dann schaust Du, wozu Du den Drehflügler nutzen willst. Erst anschließend gehts ins Detail und zum Einkauf. Natürlich ist der Markt ein gemeiner Schuft und überhäuft Dich mit einem unüberschaubaren Angebot. Aber keine Angst, hier wird Dir geholfen! Wir zeigen Schritt für Schritt, ob Du eher der Single- oder Multirotor-Typ sein könntest.

Zwei Luftnummern

Obwohl sie sich vom Design her stark unterscheiden, startest Du Hubschrauber und Multicopter auf die gleiche Art und Weise. Ein oder mehrere waagrecht angebrachte Rotoren lassen das Fluggerät vom Boden abheben. Den Vorwärtsflug erreichst Du in beiden Fällen durch Neigung der Rotorebenen in die jeweilige Richtung. Demnach kannst Du mit beiden auch die gleichen Manöver fliegen:

  • Senkrecht starten und landen (vertical take-off and landing, kurz VTOL)
  • vorwärts, rückwärts (nick) und seitwärts (roll) fliegen
  • auf der Hochachse (sog. gieren, engl. yaw) links- und rechts herumdrehen

Anhand der  reinen Basis-Flugleistungen lässt sich also noch keine Unterscheidung treffen. Wie findest Du also heraus, was Dir liegen könnte? Zuerst überlegst Du, wofür Du den Quirl benutzen möchtest. Die meisten Piloten richten ihre Auswahl also nach dem Einsatzzweck. So kristallisiert sich am Ende heraus, welches Konzept für Dich in Frage käme. Das Schlusswort zur Kaufentscheidung hat natürlich Dein persönlicher Geschmack.

Wenn Dir am Ende ein Multicopter empfohlen wird und Du aber eigentlich Hubschrauber schöner findest, dann lass‘ Dich von Deinen Vorlieben leiten. Keine Sorge! Gut funktionierende Kompromisse sind immer möglich. Man kann grundsätzlich alles mit dem Hubschrauber machen, was man mit einem Multicopter auch machen kann. Nur ist das eine für verschiedene Zwecke besser oder eben weniger gut geeignet. Hierfür soll Dir zur Orientierung eine Checkliste mit Fragen helfen.

  • Soll der Flug einen Zweck haben (z.B. Luftbildaufnahmen) oder möchte ich vor allem um des Fliegens Willen fliegen?
  • Will ich alle Steuerungsfunktionen (Roll, Nick, Gier, Pitch, Motorleistung) immer selbst übernehmen und  kontrollieren oder soll es nur möglichst schnell und einfach zu fliegen sein?
  • Möchte ich die Komponenten (Motor, Regler usw.) selbst aussuchen oder bevorzuge ich das all-in-one-rundum-sorglos-Paket?

Schwebende Operationsplattform

Kennst Du die Videos im Internet, bei denen man in der Ego-Perspektive (engl.: 1st person view , kurz FPV) einen Parcours oder einfach die Landschaft durchfliegt, so als säße man selbst im Cockpit? Die meisten dieser Videos werden mit Multicoptern gemacht, während die Piloten eine Bildschirmbrille tragen. Sie selbst sehen den Copter also gar nicht direkt, sondern sitzen im „Kamera-Cockpit“.

Oder hast Du Dich schonmal gefragt, wie in vielen Fernsehreportagen die tollen Luftbildaufnahmen und Videos gemacht werden? Wohl kaum mietet jemand dafür heute noch einen echten Hubschrauber nebst Filmcrew. Das ist mit Multicoptern viel schneller und billiger erledigt. Für schöne Bilder brauchst Du aber ein stabiles Fluggerät. Eines mit meist vier Rotoren, welche die auftretenden Kräfte gegenseitig fast komplett ausgleichen. Deswegen eignen sich Drohnen dafür bestens.

Fast alle Multicopter arbeiten mit einem sensorgesteuerten Bordcomputer, der Einflüsse wie Wind, Vibrationen und andere Faktoren ausgleicht. Auch muss man sich nicht um die Auswahl der einzelnen Komponenten (Motoren, Akkus usw.) kümmern. Die beliebtesten Multicopter kommen als Komplettpaket. Da ist alles dabei, was man zum starten braucht.

System-Bediener vs. …

Das macht auch das Fliegenlernen vergleichsweise einfach. Anfangs überlässt man dem Computer die Steuerung und sagt diesem nur, wohin die Drohne fliegen soll. Motorleistung, Lageregelung und Steuerung übernimmt komplett der Bordcomputer. Das hat mit „richtigem“ fliegen (Steuerungsimpuls=direkte Reaktion) allerdings nicht viel zu tun. Äußere Einflüsse wie z.B. Wind werden vollständig kompensiert. Man kann die Steuerknüppel sogar komplett loslassen!

Später kann man mit mehr Erfahrung schrittweise die Steuerung selbst übernehmen. Wenn mal richtig der Finger juckt, schaltet man die elektronischen Helferlein nahezu komplett ab. Allerdings beschränken die feststehenden Rotorblätter die Stuntmanöver. Kopfüber schweben zum Beispiel ist mit den meisten Multicoptern nicht möglich. Wie Du siehst, sind Drohnen vor Allem für Fotoaufnahmen und Kameraflüge sehr gut geeignet. Es gibt sie in unzähligen Ausführungen. Vom schnellen FPV-Race-Copter bis zum Profigerät mit zehn Motoren und angehängter schwenkbarer Spiegelreflexkamera ist für jeden etwas dabei.

… Pilot

Völlig anders sieht die Sache beim RC-Hubschrauber-fliegen aus. Ohne Zweifel ein schönes Bild, wenn das Zusammenspiel von Motor, Haupt- und Heckrotor und viel Mechanik den Heli in die Luft trägt. Ganz wie beim echten Vorbild. Allerdings ist der Drehflügler auch eines der anspruchsvollsten Geräte, das man fernsteuern kann. Je nach Ausrüstung verlangt er immer die volle Konzentration des Bedieners. Ständig sind kleinere Korrekturmanöver nötig, die aus jeder Fluglage sofort gesteuert werden müssen. Sonst endet der Flug schnell in einem Absturz!

Zwar erleichtert der elektronische Fortschritt das Fliegen immer mehr (Stichwort: „flybarless“). Viele Trainingsstunden sind jedoch immer nötig, um unfallfrei starten, fliegen und landen zu können. Hierbei lässt man sich am besten von erfahrenen Piloten helfen. Die ersten Flugstunden enden meist mit von vor Anspannung verkrampften Händen. Abhilfe kann hier ein Simulator schaffen, mit dem man in Ruhe und ohne Angst vor Crashes üben kann.

Dem Ingenieur . . .

Freizeit ist heutzutage ein knappes Gut. Viele möchten nach Feierabend einfach nur den Heli auspacken und losfliegen. Dies ist eine Erklärung für den enormen Erfolg von Drohnen-Komplettpaketen. Wer aber die komplexe Technik eines RC-Hubschraubers im Flug beherrschen will, sollte auch verstehen, wie er funktioniert. Anstellwinkel, Drehzahl, Taumelscheibe, Servowege, vom ersten unboxing bis zum Erstflug gilt es jedenfalls eine Menge zu messen und einzustellen.

Der Handel hat natürlich bereits reagiert und bietet komplette RTF-Sets (engl. ready-to-fly) an. Dort sind die meisten der o.g. Parameter bereits voreingestellt. Oft fehlen nur noch Komponenten wie Akkus oder ein Sender. Möchte man später aber selbst Reparaturen oder Optimierungen vornehmen, sollte man z.B. wissen, ob am eigenen Hubschrauber eine Paddelstange oder ein FBL-System verbaut ist oder wieviel Spannung der Regler verträgt.

. . . ist nichts zu schwör

Darum erfreuen sich Bausätze großer Beliebtheit unter den RC-Hubschrauber-Liebhabern. Alle Teile werden passgenau geliefert und müssen nur noch gemäß Anleitung montiert werden. Je nach Ausstattung wird meist noch ein Sender und Akkus benötigt. Bei der Montage kann man eine Menge über Aufbau und Funktion der einzelnen Teile lernen. Außerdem ist der anschließende Erstflug eines selbst gebauten Hubschraubers viel schöner!

Allerdings sollte man sich zunächst über die benötigten Teile (Empfänger, Motor, Regler, Servos usw.) informieren. Das mag zunächst einige Zeit in Anspruch nehmen, erspart aber im Nachhinein eine Menge Ärger und Kosten bei einer Reparatur.

Eine Frage des Geschmacks

Wie Du siehst, ist die Entscheidung für Hubschrauber oder Multicopter in erster Linie eine Frage der Einstellung zum Hobby. Möchtest Du vor allem schnell und ohne viel Übung in die Luft? Vielleicht willst Du auch Luftbildaufnahmen oder FPV-Flüge machen? Dann könnte wahrscheinlich eine Drohne das Fluggerät Deiner Wahl sein. Perfekt für den reibungslosen Einstieg und andauernden Flugspaß sind beispielsweise die hochwertigen, wenn auch nicht ganz günstigen DJI Spark Drohnen. Sie verzeihen Anfängerfehler, bieten hervorragende on-board-Kamera-Bildqualität, gepaart mit sehr guter Ersatzteilversorgung und Bedienbarkeit und damit schnelle Erfolgserlebnisse.

 

 

 

 

 

Wenn Du Dich für technische Zusammenhänge interessierst, die Herausforderung suchst, solltest Du Dir eventuell einen RC-Hubschrauber aussuchen. Denk aber daran, dass das Hubschrauberfliegen viel Übung benötigt. Suche Dir am besten einen Lehrer und übe am Simulator, dann wirst Du ohne Ende Spaß haben. Wenn Du die Technik im Detail besser verstehen möchtest, bietet sich ein Bausatz an. Die Firma Align bietet mit dem T-Rex 470L als Kit Version höchste Qualität zu vertretbaren Preisen an.

 

 

Natürlich soll dies alles nur als Orientierungshilfe für Deine Kaufentscheidung dienen. Wenn Du gern mit einem Hubschrauber Luftaufnahmen machen möchtest, geht das natürlich auch! Umgekehrt kann man mit vielen Multicoptern auch waghalsige Stunts machen. Alles ist also möglich! Egal, wofür Du Dich letztendlich entscheidest. Viel Spaß beim aussuchen!

Wie immer freuen wir uns über Diskussion, Anregungen und Kritik in den Kommentaren.

Endlich Platz zum Basteln: In einem Metallgerätehaus

Vielleicht gehören Sie zu den glücklichen Menschen, die in ihrem Haus eine kleine Werkstatt einrichten konnten – im Idealfall sogar mit Tageslicht, nicht nur in einem dunklen Kellerraum. Die meisten von uns werden dieses Glück jedoch nicht haben und sind gezwungen, mit Material und Werkzeug um einen Platz im Haus oder in der Garage zu kämpfen. Gerade wenn man das Hobby Modellbau ernst nimmt, reichen diese Notlösungen auf Dauer jedoch nicht aus. Da ein Anbau für die meisten von uns ebenfalls nicht in Frage kommt, gab es für dieses Problem bisher kaum eine Lösung. Diese präsentiert sich jetzt allerdings mit einer tollen Alternative. Ein Bastel-Metallgerätehaus, das einfach auf dem Grundstück aufgestellt werden kann, bietet endlich genug Platz und Komfort für die Modellbau-Werkstatt.

Warum Metall und nicht Holz?

Wenn es darum geht, Gebäude im Garten aufzustellen, liegt häufig der Werkstoff Holz nahe. Weil es ein Naturprodukt ist, hübsch anzuschauen ist, und einfach der gängige Weg wäre. Allerdings ist ein Metallgerätehaus einem Gartenschuppen aus Holz in vielen Bereichen überlegen:

Das spricht für ein Metallgerätehaus

  • Leicht aufzubauen
  • Benötigt kaum Pflege
  • Arbeitet nicht
  • Extrem variabel einrichtbar
  • Nicht brennbar

All diese Eigenschaften eines Gartenhauses aus Metall sind für eine Modellbauwerkstatt von großem Vorteil: Leichter Aufbau und geringer Aufwand für Pflege bedeuten, dass man keine kostbare Zeit dafür aufwenden muss, das Gartenhaus jedes Jahr abzuschleifen und neu zu streichen – das Metallgerätehaus bleibt auf Jahre ansehnlich, viele Hersteller geben bis zu 20 Jahre Garantie – allein das spricht für die hochwertige Qualität dieser Häuser.
Gerätehäuser aus Metall sind in nahezu jeder Größe und Abmessung erhältlich, auch die Anzahl der Fenster und die Größe der Tür sind wählbar, sodass Sie für Ihren Standort das Haus so planen können, dass für optimalen Zugang und perfekte Lichtverhältnisse gesorgt ist. Die Inneneinrichtung ist flexibel wählbar, Wände für Werkzeug, Werkbänke und Regale für Material haben jede Menge Platz.

Da Metall bekannter weise nicht brennbar ist, können in einem solchen Gerätehaus sogar Schweißarbeiten problemlos durchgeführt werden, was in einem Gartenschuppen aus Holz aufgrund des Funkenfluges und der damit verbundenen Branntgefahr völlig unmöglich ist.
Wer also im Haus keinen Werkraum einrichten kann und keine Garage mit ausreichend Platz zur Verfügung hat, findet in einer ausgelagerten Werkstatt in einem Metallgerätehaus optimale Bedingungen für gelungene Bastelarbeiten.

RC-Helikopter selbst gestalten mit Airbrush-Technik

Egal, wie pfleglich man mit seinem Helikopter umgeht, irgendwann hat er vielleicht doch die eine oder andere Schadstelle im Lack – sei es durch Unachtsamkeit im Handling oder durch kleinere Unfälle. Auch wenn es sich nur um ein optisches Problem handelt, sollte man solche Schäden rasch ausbessern. Am leichtesten geht das mit Hilfe einer Airbrush-Lackierpistole, Pinsel und Lackdose haben heutzutage ausgedient.

Welche Vorteile hat eine Lackierpistole?

Gerade für Hobbybastler ist die Anschaffung einer Lackierpistole äußerst sinnvoll, da sie jede Menge Vorteile gegenüber dem Hantieren mit Pinsel und Farbeimer hat:

Vorteile

  • Leichte Arbeitsweise
  • Kaum Zeit für Nachbearbeitung nötig
  • Kaum Reinigungsarbeiten
  • Keine Nasenbildung beim Aufsprühen des Lackes
  • Auch kleinste Ritzen werden vom Sprühstoß erfasst

Wie man sieht, bietet ein System mit Airbrush-Technik gerade für den Modell-Hubschrauber-Bauer extrem viele Vorteile. Kaum ein Modell hat so viele schwer zugängliche Stellen wie ein RC-Helikopter, selbst mit dem feinsten Pinsel hat man kaum Chancen wirklich alle Stellen zu erreichen. Ganz zu schweigen von den Farbnasen, die sich gerade an solchen Stellen immer wieder bilden, und die wiederholtes Abschleifen und Nachbearbeiten erforderlich machen.

Die Arbeit mit einer Airbrush-Lackierpistole hat ehrlicherweise allerdings auch, wenn auch wenige, Nachteile

Nachteile

  • Teurere Anschaffungskosten
  • Höherer Materialbedarf

Keine Frage, eine Lackierpistole ist erstmal teuer als ein normales Pinselset. Wenn man allerdings bedenkt, wie viel schöner die Arbeit – und vor allem das Ergebnis dieser Arbeit – ausfällt, lohnt es sich auf jeden Fall, in ein solches Gerät zu investieren, gerade wenn man nicht nur gelegentlich Schäden ausbessern will, sondern auch Lust darauf hat, das Design seines RC-Helikopters von Zeit zu Zeit grundsätzlich zu verändern. Der höhere Materialbedarf ergibt sich aus dem Verlust durch den Sprühnebel, es gibt allerdings inzwischen auch Airbrush-Pistolen, die diesen Sprühnebel minimiert haben, sodass das Mehr an Material nicht sehr ins Gewicht fällt – vor allem auch wenn man bedenkt, welche Farbmengen überhaupt für einen Modellhubschrauber benötigt werden.

Brauche ich zusätzliche Ausrüstung?

Grundsätzlich sollte man bei der Arbeit mit einer Airbrush-Pistole für die üblichen Schutzvorrichtungen sorgen, d.h. Handschuhe und Maske für Mund und Nase sind Pflicht.
Bewährt hat sich zudem, eine Airbrushkabine zu verwenden. Dabei handelt es sich um einen Kasten, der mit einer Absauganlage ausgestattet ist. Gerade bei kleinen Teilen bietet es sich an, dieses in die Kabine einzulegen und dort zu bearbeiten. Der Farbnebel wird direkt aus der Luft abgesaugt, sodass sowohl die Atemwege als auch die Umwelt weniger belastet sind.

RC-Helikopter mit Seifenblasenfunktion

Bei Amazon* gibt es aktuell einen RC-Helikopter mit Seifenblasenfunktion von Simulus. Diese eher unbekannte Marke gehört anscheinend der PEARL.GmbH, ein Versandhaus. Der Helikopter liegt hier leider nicht vor, deshalb ist das auch kein Test, sondern nur ein Tipp.

Beim Betrachten der Produktbilder fällt einem WLtoys RC-Helikopter Besitzer des Modells V388 sofort die Ähnlichkeit der Fernsteuerung auf. Der Helikopter schießt Seifenblasen. Die Rotorblätter sorgen dafür, dass sich die Seifenblasen schnell verteilen. Laut Herstellerangaben kann der Hubschrauber 6 Minuten in der Luft bleiben bis er wieder aufgeladen werden muss. Die Akkulaufzeit ist somit gering aber man bedenke das zusätzliche Gewicht durch die Seifenblasenfunktion. Der Tank, der mit Seifenblasenwasser gefüllt werden muss ist auch nicht sonderlich groß wie im Video zu sehen ist. Das Produktvideo stellt den RC-Helikopter vor.

Wer einen günstigen RC-Helikopter mit Seifenblasenfunktion sucht, der kann hier günstig zugreifen. Der Helikopter kostet aktuell ca. 24 plus Versand. Im Preis inbegriffen ist das Seifenblasenwasser. Wer unsicher ist wartet auf den umfangreichen Test. Außerdem gibt es eine andere Variante mit Wasserspritzfunktion, die allerdings 30€ kostet. Ein ausführlicher Test zu dem RC-Helikopter mit Seifenblasenfunktion folgt bald.

Billige RC-Helikopter aus China

Produkte aus China sind Kopien, billig und gehen schnell Kaputt. Das sind typische Vorurteile von Chinawaren. Doch das muss nicht immer so sein und außerdem hat sich viel getan in China. Die billigen Produkte sind inzwischen durchschnittlicher Qualität, innovativ und trotzdem noch sehr billig. „Made in China“ ruft jedoch immer noch Misstrauen hervor.

Zugegeben es gibt schon sehr viel Müll auf dem Markt, der nichts taugt. Wenn man aber weiß, wo man suchen muss kann man  z.B. ein Smartpohne für 200€ von einem chinesischen Hersteller finden, das zwar mittlere Qualität hat, aber technologisch fortgeschrittener als ein iPhone ist.

Doch wie ist es bei RC-Helikopter? Nicht anders. Es gibt sehr viel Müll, aber auch gute Helikopter, die man für einen guten Preis ergattern kann.

Zu beachten gibt es doch eine Sache: Die Chinahubschrauber, haben meist keine Vorwärts/Rückwärts Steuerfunktion. Das heißt sie fliegen automatisch nach vorn und man hat die Möglichkeit nach rechts und links und nach oben und unten zu steuern.

RC-Helikopter für 11€

Der getestete Helikopter hat 10,99€ gekostet, inzwischen kostet er allerdings 13,99€. Der Helikopter ist nicht vorwärts steuerbar. Jedoch macht es sehr viel Spaß eine Runde durch die Wohnung zu fliegen. Der Helikopter ist zusammenklappbar und passt mit viel Anstrengung in die Fernsteuerung. Der Deckel geht leider nicht leicht auf und zu. Wenn man nicht aufpasst, kann er brechen.

Diesen Hubschrauber können Sie hier kaufen.

Billige Nano-Drohnen

Für große Aufmerksamkeit hat diese kleine Drohne für gerade mal 14€ gesorgt. Laut dem Angaben des Händlers muss der Akku 30 Minuten geladen werden und dann kann die Drohne 6-8 Minuten geflogen werden. Das sind sehr gute Werte. Leider kam zu keinem Test, deshalb können die Angaben abweichen. Das beste ist, der Nano-Quadrocopter kann in alle Richtungen geflogen werden.

Zudem gibt es einen Hexacopter für 21€, der aktuell Bestseller Nr.1 in der Kategorie Ferngesteuerte Helikopter & Quadrocopter ist. Das ist sehr billig für einen Hexacopter.

RC-Helikopter und Drohnen

Abschließend gibt es noch eine Liste von allen billigen und empfohlenen Hubschrauber und Drohnen.

Helikopter:

RC-Helikopter 1

RC-Helikopter 2

RC-Helikopter 3

RC-Helikopter 4

RC-Helikopter 5

Drohnen:

Hexacopter

Nano-Quadrocopter 1 

Nano-Quadrocopter 2

Nano-Quadrocopter 3

 

Unfall mit RC-Helikopter, was nun?

 

Unfall mit RC-Helikopter, was nun?

Irgendwann passiert es, man fliegt gegen einen Baum oder gegen eine Wand und der Helikopter erleidet einen schweren Unfall.

Doch was auf den ersten Blick wie unheilbar aussieht, ist vielleicht noch zu retten. Wichtig ist es nach dem Absturz eine Analyse durchzuführen, um festzustellen was kaputt ist. Am besten schreibt man sich die Teile auf, die beschädigt sind und ersetzt werden müssen. Auf der Hersteller-Seite kann man diese dann nachbestellen und einbauen.

Einen Kostenvergleich sollte man auch machen, wenn die Ersatzteile so viel kosten wie der gleiche Helikopter lohnt es sich natürlich nicht.

Oft brechen Rotorblätter ab, die kann man zum Glück leicht ersetzen. Risse oder sonstige Schäden an der Verkleidung sind ebenfalls kein Problem. Die Verkleidung lässt sich problemlos austauschen. Schwieriger wird es, wenn die Elektronik beschädigt wurde. Da gibt es einen Mangel an elektronischen Ersatzteilen und oft lohnt es sich nicht. Am besten kauft man sich daher gleich einen neuen Helikopter.

Garantieansprüche

Die zweijährige Garantie vom Gesetzgeber ist nicht bei selbst verursachten Schäden gültig. Sie haben kein Recht auf Umtausch oder Reparatur, wenn Sie für den Schaden an ihrem Helikopter selbst verantwortlich sind.

Bei einem Kauf in Internet gilt das 14-tägige Rückgaberecht ohne Angaben von Gründen, auch wenn der Helikopter beschädigt ist.

Wo finde ich passende Ersatzteile?

Die Suche nach den passenden Ersatzteilen kann schwierig sein. Am besten ist die Webseite des Herstellers zu besuchen oder den Modelnamen in die Google-Suche einzutippen.

Auf Amazon gibt jede Menge Ersatzteile für sehr viele Modelle. Den Hersteller dort einzutippen ist bestimmt kein Fehler.

Keine Ersatzteile für meinen Helikopter zu finden

Wenn es keine Ersatzteile für ihren Helikopter gibt, wie es bei No-Name-Produkten öfter der Fall ist, gilt es auf Alternativen von anderen Herstellern zurückzugreifen. Da gibt es aber immer ein Risiko, ob die Teile passen. Es ist deshalb ratsam gleich einen neuen RC-Helikopter zu kaufen.

 

RC-Helikopter mit Kamera

RC-Helikopter mit Kamera

Mit einer Kamera am Hubschrauber oder am Quadrocopter über das eigene Haus zu fliegen ist eine tolle Sache. Es bestehen jedoch viele andere Möglichkeiten, um eine Kamera sinnvoll einzusetzen oder damit viel Spaß zu haben.

Sei es das Betrachten von Sehenswürdigkeiten oder das Ausspionieren von Freunden und Verwandten, eine Kamera ist für jeden RC-Helikopter zu empfehlen und bietet viele Einsatzmöglichkeiten.

Selber nachrüsten

Den eigenen Helikopter kann man mit sogenannten Action-Cams selber nachrüsten. Ob das sinnvoll ist kommt auf den Hubschrauber und auf das Gewichts der Kamera an. Empfehlenswerter ist der Kauf eines RC-Hubschraubers mit integrierter Kamera, weil nämlich alle Teile (Gewicht der Kamera, Akku, Motorleistung ) vom Hersteller aufeinander abgestimmt sind.

Ein Akku mit längerer Laufzeit ist auf jeden Fall nötig, um die gleiche Flugdauer zu erreichen, die man ohne Kamera hat.

Live-Übertragung oder Speichermedium

Es gibt zwei unterschiedliche Möglichkeiten, um das Bildmaterial zu betrachten.

Die erste Möglichkeit ist simpel. Der Helikopter fliegt, über die Fernsteuerung kann man den Befehl zum Schießen eines Fotos geben oder die Video-Aufnahme starten. Dabei speichert die Kamera alle Bilder und Videos in der Speicherkarte. Das heißt, erst nach dem Flug kann man durch das Anschließen der Kamera an den PC, die ganzen Aufnahmen sehen.

Viel interessanter ist die zweite Möglichkeit. Hier sendet die Kamera die Aufnahmen live auf das Smartphone oder auf den mitgelieferten Bildschirm. Das geht aber ganz schön auf den Akku, da die Kamera permanent ein Signal an den Bildschirm sendet. Die Preise sind mit dieser Technik höher als bei normalen Helikoptern mit integrierter Kamera.

Welchen RC-Helikopter?Silverlit Sky Eye

Wer einen billigen, dennoch qualitativ hochwertigen RC-Helikopter mit Live-Übertragung sucht, den kann man nur den Silverlit Sky Eye ans Herz legen.

Von der gleichen Marke gibt es den Silverlit Spy Cam II ohne Live-Übertagung, dafür kostet er weniger.

Ein weiterer Hubschrauber mit Kamera, der mit dem Smartphone gesteuert wird heißt iHelicopter.

Der richtige Umgang mit dem Akku

Allgemein

Das Leben eines Akkus ist natürlich begrenzt, aber durch optimale Pflege kann die Lebensdauer voll ausgenutzt werden. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Schon vor dem Kauf sollte man sich erkundigen, ob das gewünschte Modell mit einem hochwertigen Akku geliefert wird. Sollte dies nicht der Fall sein, sollte man sich hochwertige Akkus anschaffen, um später Probleme zu vermeiden.Akku

Vorsicht! Tiefentladung

Wer seinen RC-Helikopter in Betrieb nimmt bis der Akku vollständig leer ist, riskiert eine Tiefentladung des Akkus. Eine Tiefentladung bedeutet, dass der Akku so weit entladen wird bis er unbrauchbar ist. Es können schwere Schäden auftreten und die Kapazität des Akkus kann geringer werden. Oft müssen neue Akkus gekauft werden.

10 goldene Tipps um den Akku so lang wie möglich zu erhalten

1. Tiefentladungen vermeiden

2. Handbuch des Herstellers lesen

3. Akku in den empfohlenen Temperaturen lagen (Temperaturen im Handbuch ablesbar)

4. Akku erst 20 Minuten nach Betrieb wiederaufladen

5. Nicht aufladen, wenn der Akku erhitzt ist. Durch antasten der Verkleidung des Hubschraubers ist zu spüren, ob der Akku warm ist

6. Es ist empfehlenswert den Akku bei Erstverwendung vollständig aufzuladen

7. Akku aufladen, auch wenn der Helikopter lange Zeit nicht in Betrieb genommen wird

8. Nie über längere Zeit leer lagern

9. Überladungen immer vermeiden

10. Langsames Laden verlängert die Lebenszeit des Akkus

Memory-Effekt

Es heißt man müsse seinen Akku vollständig entladen, damit kein Memory-Effekt zutrifft. Der Memory-Effekt bedeutet, dass der Akku den Zustand in dem es sich gerade befindet merkt und die Ladung ab diesem Punkt wieder aufnimmt. Dadurch kommt es zum Verlust von Kapazität. Das ist unter vielen Menschen ein weit verbreitetes Gerücht, doch stimmen tut es nicht. Es trifft zwar auf Nickel-Cadmium-Akkus zu, aber RC-Helikopter sind mit Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet.

Es ist also verkehrt herum, wer seinen RC-Helikopter solange in Betrieb nimmt bis er entladen ist, kann es zu einer Tiefentladung kommen, die schwere Schäden verursacht und man büßt mit geringerer Kapazität ein. Wer seinen RC-Helikopter abschaltet, wenn der Akku nicht ganz verbraucht ist, schützt seinen Akku.